Über das neue MacBook habe ich schon hier und hier berichtet. Mittlerweile glaube ich, dass ich schon sehr genau über die Stärken und Schwächen dieses Notebooks berichten kann.
Lieferumfang und Zustand:
Zum Lieferumfang ist (leider) zu sagen, dass Apple-typisch nich allzuviel beigelegt wurde. Enthalten im sehr gut verpackten und aufgemachten Karton sind natürlich das MacBook selbst, die Benutzerhandbücher, OS X auf CD, das Ladegerät mit Verlängerung und Adapter und die wirklich glänzende Apple Fernbedienung. Das war es dann aber leider schon. Für den doch recht hohen Preis ab 1.000 Euro dürfte man einige Gimmiks mehr erwarten. Apple rechtfertig diese Preise mit den durch und durch exklusiven Produkten.
Kleiner Tipp: Kennt man die richtigen Quellen, kann man das MacBook deutlich günstiger unter dem UVP erhalten.
Verarbeitung und erster Eindruck
Beim Auspacken war ich wie wahrscheinlich auch viele Andere auch völlig begeistert. Das MacBook ist mit 13,3″ zwar verhältnismäßig klein aber für ein Notebook empfinde ich das als absolut optimal. Allerdings ist das natürlich je nach Anwendungsbereich verschieden.
Sofort beim Anschauen des wirklich schmalen Books fälllt das Apfellogo von Apple auf der weißen Oberfläche in den Blick. Das MacBook ist absolut ordentlich verarbeitet und strahlt eine gewisse Eleganz aus. Alle Anschlüsse befinden sich auf der Linken Seite: 2x USB, 1x Firewire, 1x Mini-DVI, 1x Magsafe und ein Audio Ein- und Ausgang. Auf der rechten Seite findet man das in meinem Fall Combodrive vor. Wie schon aus früheren Apple Produkten bekannt fährt das Laufwerk nicht aus, sondern man steckt direkt die CD oder DVD hinein.
Nun zu einem wichtigen Kriterium zum Kauf: Der Tastatur.
Apple hat hier scheinbar etwas neues entwickelt. Die Tasten sind weiter auseinander, was einem nicht 10 Finger Schreiber wie mir das Arbeiten doch ziemlich erleichtert. Integriert ist übrigens auch ein voll funktionstüchtiges Nummernpad was bei Bedarf aktiviert werden kann. Ebenso lassen sich über Spezialtasten der Sound und die Displayhelligkeit lauter/leiser bzw. heller/dunkler stellen.
Display
Apropos Display. Für viele war oder ist das ja ein deutlicher Kritikpunkt am MacBook, da es ein so genanntes Glossybildschirm ist, was die Eigenanrt an sich hat bei Sonneneinstrahlung zu spiegeln, dafür aber ein sehr kontrastreiches, helles Bild liefert. Und eben letzteres hat micht voll und ganz überzeugt. Ich bin bisher glaube ich in noch keine Situation geraten, bei der das Display zu sehr gespiegelt hat. Konzentriert man sich auf die Spiegelungen nervt es, was verständlich ist. Doch jeder halbwegs normale Mensch dürfte sich auf das konzentrieren, was er auch am Bildschirm bearbeitet. Für mich ist das Display jedenfalls ideal gelungen.
Akkulaufzeit
Nun auch noch etwas zur Akkulaufzeit. Mein MacBook läuft bei normaler Benutzung ohne das Ansehen von Spielfilmen etwa 4 bis 5 Stunden. Die Restzeit-Anzeige bei OS X scheint aber auch nur im Geringsten nicht zu stimmen. Was mich positiv überrascht hat, war, dass der Akku sich auch manuell nach seinem Ladestatus überprüfen lässt. Dazu drück man einfach auf der Unterseite eine Taste und je nach verbliebener Kapatzität läuchten LED Lampen auf.
Geschwindigkeit
Mein MacBook hat eine Takfrequenz von 1,83 Ghz mit 1,25 GB Ram Arbeitsspeicher. Bisher liefen alle Programme absolut flüssig. Das es wirklich sehr schnell ist, kann ich allerdings nicht behaupten. Das Programm Photo Booth, was für die integrierte iSight Cam gedacht ist braucht vier Hüpfer bis es startet. Ich hatte allerdings auch schon von nur einem Hüpfer gehört.
Hitzeentwicklung
Ja leider entwickelt sich auch beim neuen Notebook von Apple eine gewisse “Hitze”. Wie heiß es genau ist kann ich nicht sagen. Ich habe die Erfahrung gemacht, dass bei Prozessorvollauslastung die linke Seite extrem warm wird. Wenn es also unter Volllast läuft spüre ich nicht unbedingt das Verlagen, die Hand dort ablegen zu können. Einmal hatte ich es auf einem etwa 2,5 cm dicken Holzschreibtisch stehen, wobei ich mit den Beinen unten sofort das ziemlich warme MacBook spüren können. Aufgrund dieses “Problems” werde ich es allerdings nicht wieder umtauschen zumal ich auch keine klaren “Muh” und “Fiep” Geräusche wahrnehmen kann.